What are the application criteria?

Please read our application criteria carefully before you apply for our grant programme.

Ziel des Stipendiums  

Das “Global Health Journalism Grant Programme” ist ein Projekt des European Journalism Centre zur Förderung von Qualitätsjournalismus. Das Stipendienprogramm hat zum Ziel, innovative Reportagen zum Thema Globale Gesundheit in Entwicklungsländern voranzubringen. 

Die Stipendien betragen €10,000 und das Programm richtet sich ausschließlich an freiberufliche Journalisten. 

Thema 

Ein starkes, innovatives Thema ist der wichtigste Teil der Bewerbung. 

Eingereichte Projekte müssen das Thema Globale Gesundheit behandeln und eine Verbindung mit Deutschland aufweisen. Die Berichterstattung sollte einen konkreten Zusammenhang des Themas mit der globalen Gesundheitspolitik Deutschlands herstellen, oder mit den Aktivitäten von entweder gesundheitsbezogenen Regierungsorganisationen oder NRO’s vor Ort. 

Die Reportagen müssen in der deutschen Sprache produziert und in deutschen Medien veröffentlicht werden. Mindestens ein “Letter of Intent” (Zusage der Veröffentlichung) eines relevanten Mediums ist erforderlich, in der ein Redakteur die Absicht zur Veröffentlichung der geplanten Reportage bestätigt. Weniger relevante Medien oder Medien außerhalb Deutschlands sind für zusätzliche Veröffentlichungen willkommen. 

Länder

Die Projekte müssen aus oder über ein oder mehrere Entwicklungsländer oder “Least Developed Countries (LDCs) berichten. Ausgeschlossen von der Förderung sind folgende Länder: jene der ehemaligen Republik Jugoslawien, der ehemaligen Sowjetunion, China und Länder, die einem US Embargo unterliegen (Kuba, Iran, Nordkorea, Sudan, Syrien).

Redaktionelle Herangehensweise

Stipendiaten sollten eine Serie oder ein Cluster von Geschichten veröffentlichen. Das Thema Globale Gesundheit und die Beschreibung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern sollte im Idealfall in den größeren Zusammenhang von Entwicklungszusammenarbeit, politischer Stabilität, Migration und internationalen Beziehungen gesetzt werden. Wir unterstützen ausdrücklich die Berichterstattung über medial unterrepräsentierte Gesundheitsthemen. 
 
Alle Projekte müssen relevante, gründlich recherchierte Informationen zu Globaler Gesundheit über die üblichen, begrenzten Tagesmeldungen hinaus publizieren. Es wird erwartet, dass thematisch, stilistisch und durch Art die Präsentation die allgemeine Öffentlichkeit angesprochen wird. 
 
Idealerweise sollten die Geschichten so aufbereitet sein, dass sie etwas bewirken - in der Öffentlichkeit in Deutschland, bei den politischen Entscheidungsträgern, und/oder in den Ländern über die berichtet wird. Die dargestellten Themen sollten zu einem besseren Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen öffentlicher Gesundheit und der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Stabilität in Entwicklungsländern beitragen. 

Wer wird gefördert? 

Ausschließlich freiberufliche Journalisten können sich für dieses Stipendium bewerben. 
 
Die freien Journalisten sollten Erfahrung mit Reportagen in den Themenbereichen Gesundheit, Wissenschaft oder Entwicklungspolitik haben und in relevanten* deutschen Medien veröffentlichen. 
 
Die Bewerbung von Journalisten, die multiple Plattformen zur Veröffentlichung nutzen, wird ausdrücklich unterstützt. Wir ermutigen Journalisten, innovative, multimediale Projekten einzureichen - überzeugende traditionelle Reportage-Projekte sind jedoch ebenfalls förderungswürdig. 
 
Es gibt keine Einschränkungen bezüglich der Nationalität oder des Wohnsitzes der Bewerber, so lange das Projekt auf Deutsch produziert und in deutschen Medien veröffentlicht wird.
 
Bewerber werden aufgefordert, sich für eine enge Zusammenarbeit mit Reportern in den Ländern, aus denen sie berichten, zu engagieren. 
 
* Unter einem relevanten Medium verstehen wir eines mit einer nennenswerten Reichweite: ein Rundfunksender mit mindestens regionaler Bedeutung, ein Magazin oder eine Zeitung der Mainstream-Presse, ein spezialisiertes Printmedium mit Einfluss als Multiplikator, eine Website mit signifikanter Reichweite und Zielgruppe, ein elektronisches Format wie eine mobile Application, oder der Beitrag zu einer existierenden App - mit nachzuweisendem Potenzial einer breiten Zielgruppe. 

Was wir fördern

Freiberufliche Journalisten könne sich für ein Stipendium über maximal €10.000 bewerben.
Die Summe über €10.000 sollte das Honorar des Journalisten abdecken sowie die Kosten für die Produktion des Projekts, inklusive Übersetzungen, Miete technischer Ausrüstung, Versicherung, Foto- und Multimedia-Produktion, etc.  
 
Reisekosten und Spesen, die außerhalb Deutschlands anfallen, können zusätzlich zu der pauschalen Summe des Stipendiums geltend gemacht werden. Diese müssen mit Rechnungen und Quittungen belegt werden, sonst sind sie nicht erstattbar. Reisekosten innerhalb Deutschland müssen von dem Stipendium finanziert werden. Stipendiaten können ein zusätzliches und flexibles Budget für Reisen außerhalb Deutschlands sowie technische Unterstützung beantragen, wenn diese nötig und vom journalistischen Standpunkt zu rechtfertigen sind. 
 
Stipendien beinhalten sämtliche und jede Art von Steuern, für deren Entrichtung die Stipendiaten die Haftung übernehmen. Auch für ihre Steuererklärungen sind einzig die Stipendiaten verantwortlich.
 
Wir ermutigen die freiberuflichen Journalisten Honorare von den Medien einzufordern, in denen sie ihre Projekte publizieren, welche sie uneingeschränkt behalten. 

Bewerbungsprozess

Alle freien Journalisten, die unsere Voraussetzungen erfüllen, sind eingeladen, sich zu bewerben mit: 

  • Einem Thema (Story Pitch) 
  • Einer Beschreibung des Zusammenhangs mit Deutschland/deutscher Entwicklungspolitik/deutschen Engagement in der Gesundheitsversorgung 
  • Letter(s) of Intent von deutschen Medienorganisationen 
  • Einer klaren Veröffentlichungs- und Verbreitungsstrategie 
  • Einem detaillierten Budget 
  • Einem Zeitplan zur Umsetzung und Veröffentlichung 
  • Einem Lebenslauf 

  
Bewerbungen können nur online über http://health-de.journalismgrants.org/apply eingereicht werden und müssen vollständig ausgefüllt sein. 
 
Die Bewerbungen werden innerhalb von vier Wochen nach Abgabefrist gesichtet. 
 
Um ein Bewerbungsformular zu erstellen, muss sich ein Bewerber auf der Website registrieren. Das Bewerbungsformular kann gespeichert und jederzeit bis zur Frist bearbeitet werden, sogar nach dem Absenden.
 
Das Einreichen einer Bewerbung ist kostenfrei.

Copyright und Verbreitung 

Sobald die Original-Reportage veröffentlicht worden ist, werden alle Projekte, die mit den Stipendium gefördert worden sind, über diese Website weiter verbreitet. 
 
Die Projekte sollten unter einer universellen “Open Access Policy” veröffentlicht werden. Das bedeutet, sie können nicht auf kostenpflichtigen Online-Seiten veröffentlicht werden und müssen für eine globale Internet-Zielgruppe frei zugänglich sein.  
Die Publikation unter einer “Creative Commons License” wird befürwortet mit dem Ziel eines globalen und freien Zugangs. 
 
Open Data: Alle generierten Daten sollten im Idealfall zur Verwendung für andere Reportagen und Recherchen zur Verfügung stehen.




Goal of the grant

The Global Health Journalism Grant Programme is a quality journalism funding project operated by the European Journalism Centre. The grant programme aims to advance innovative reporting on global health topics in developing countries. 

The grants are worth €10,000 and the programme is exclusively open to freelancers.

Topic  

Your story pitch is the most important part of the application
 
Projects submitted are required to deal with global health and provide a link to Germany in their stories. The reporting should be connected to Germany’s global health policies or the activities of either health-related German government organisations or NGOs on the ground.
 
The original reporting has to be produced in the German language and published in German media. A minimum of one “Letter of Intent” from a relevant media outlet is required, with an editor confirming the commitment to publish or air the proposed reporting project. Less relevant media outlets in Germany or media organisations outside Germany are most welcome for supplemental dissemination. 

Country Focus

The projects must take place in one or several developing countries or Least Developed Countries (LDCs), excluding the countries from the former Yugoslav Republic, former Soviet Union countries, China and countries covered by a US embargo (Cuba, Iran, North Korea, Sudan, Syria).

Editorial Approach

Grantees should produce a series of projects or a cluster. The topic of health and the description of health care in the developing countries should be put in the broader context of development cooperation, political stability, migration and international relations. We strongly support the coverage of underreported health topics. 
 
All projects must provide in-depth information of relevance related to global health beyond the limitations of daily news cycles. They are required to address by theme, style, and presentation the general public.
 
Ideally, your story should be designed to have an impact - on the media audiences and the society in Germany, its political decision makers and/or on those in the countries you report about. The reported issues are intended to enhance a better understanding about the interrelation of public health and the political, social and economic stability in developing countries.

Who is eligible? 

Only freelance journalists are eligible to apply for this grant.
 
The freelancers should be experienced in reporting on the topics of health, science or development and need to publish in relevant* German media.
 
Journalists using multiple platforms are strongly encouraged to apply. The story should be innovative in topic, angle, approach and format. As such we encourage investigative and data journalism, data visualisation, video and multimedia production and the application of social media in the dissemination. Nevertheless, traditional reporting projects are also eligible. 
 
There are no citizenship or residence requirements, as long as your project is produced and published in German and the media outlets you will report for are German, too.
 
Applicants are encouraged to show deep engagement and collaboration with local reporters on the ground.
  
* A relevant media outlet is considered to be one of the following: a broadcaster with at least broad regional reach; a mainstream print magazine or newspaper; a print trade publication or specialist magazine of particular influence as a multiplier; a website of significant reach and audience; an electronic format such as a mobile application; or a contribution to an existing app – with demonstrable potential to reach a large audience.

What we fund

Freelance journalists may apply for a grant of maximum €10,000. 

The sum of €10,000 should cover the freelancer’s fees and the costs for the production of the project, including translation, equipment rental, insurance, multimedia production, etc.
  
Travel expenses outside Germany can be requested on top of the flat sum. Grantees will be required to provide receipts for each of these travel expenses. Travel within Germany needs to be covered from the allocated stipend and will not be additionally reimbursed. Grantees can however request additional flexible on­-demand budget for travel expenses outside Germany (outside a cross-border radius of 100 Kilometers) and technical support as needed and justified from a journalistic perspective.
 
Grants include all and any taxes for which the grantees may be liable, and grantees are responsible for their own tax declarations.
 
We also encourage freelancers to claim fees from the media outlets publishing their projects and may keep all such revenue.

Application process

All eligible applicants are welcome to apply by providing:

  • a story pitch 
  • a description of the link to Germany
  • letter(s) of intent by German media organisations
  • a clear strategy for packaging, publication and delivery
  • an itemised budget
  • the timeline in which the project will be carried out
  • a CV


Applications have to be submitted via the online form on http://health-de.journalismgrants.org/apply

Only full applications submitted via our website will be considered in the selection process

We will review your applications within four weeks time after the deadline.

To create an application form the applicants will be requested to register to the website. The application can be saved and edited at any time until the deadline and even after being submitted. 

Submitting an application is free or charge. 

Copyright and distribution 

Once the original story has been published, all projects funded through this grant project will be further distributed via this website. 

The projects should be published under a universal open access policy, therefore it cannot be published behind pay walls and has to be freely accessible to a national or a global online audience. Publication under a Creative Commons License is encouraged, in order to allow for global and free access.

Open data: all data generated should ideally be made reusable for other stories and investigations.